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Inkrustationen in Ablaufleitungen wassergespülter UrinaleEinfach gesagt: Auszug aus Gutachten über UrinalanlagenE.Mayer Ing.Grad.VDI Leiter der Abteilung Technische Gebäudeausrüstung Hochbauamt Stadt Heilbronn1.) Inkrustationen durch Urinstein Schon im Jahre 1956, bei den ersten Beratungen über
den Einbau von Urinalanlagen in der Bundesrepublik Deutschland, wurde
die Frage geprüft, ob sich Nachteile hinsichtlich Ablagerungen von
sogenanntem Urinstein in den Abflussleitungen bilden würden. Diese
Prüfungen von bestehenden Anlagen haben
im Ergebnis diese Befürchtungen widerlegt. Durch die Chemische Untersuchungsanstalt Heilbronn, Dr.K. Schiller, wurde am 15. Februar 1958 eindeutig geklärt, dass der Urinstein in Abflussleitungen der Gewerbeschule aus dem Spülwasser stammt. Es heißt dort: Nach dem vorliegenden Befund handelt es sich im
Wesentlichen um unlösliche Kalk- und Magnesiumverbindungen, die in
Form von Carbonaten, Oxalaten, Phosphaten und Sulfaten vorliegen. Die
Nitrate, Chloride und Sulfide sind zwar in Wasser löslich, sie werden
aber von den anderen Abscheidungen festgehalten. Unterzeichnet von E. Mayer ING.GRAD.VDI
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